Südostdeutsche Meisterschaften in Markkleeberg

Spöcker Nachwuchs (fast immer) ganz oben.

Am letzten Oktoberwochenende fuhren unsere Mädels, mit Eltern und Betreuer nach Markkleeberg bei Leipzig, um die Südostdeutschen Meister/innen zu ermitteln. Hierzu trafen sich die Besten Spieler/innen aus BaWü, Bayern und Sachsen.

Da Finnja Fluhrer auf Grund ihrer Beinverletzung leider nicht antreten konnte blieben noch Nina Finster und Smilla Fluhrer übrig. Aber beide gaben das Wochenende über alles und so konnte man am Sonntagnachmittag, mit sehr erfreulichen Ergebnissen in der Tasche, die weite Heimreise antreten.

Los ging es am Samstag mit dem Mixed. Nina spielte wieder mit Fridolin Heintze aus Konstanz und Smilla mit Mika Lenz aus Reutlingen.
Beide Paare erreichten sicher das Halbfinale. Hier mussten sich Nina u. Fridolin leider in zwei Sätzen einer bayrischen Paarung geschlagen geben und schieden aus. Somit belegten sie den dritten Platz. Besser erging es Smilla mit Mika. Das Halbfinale gewannen sie sicher und auch im Finale gegen die Bayern lagen sie ständig knapp in Führung, welche auch bis zum Schluss Bestand hatte.

Anschließend begann das Einzel. Auch hier marschierten beide im Gleichschritt ins Halbfinale, in dem sie dann leider aufeinandertrafen. Smilla wurde hier ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann in zwei Sätzen. Somit belegte Nina auch im Einzel den dritten Platz.
Das Finale war dann an Dramatik kaum zu überbieten. Smilla spielte sehr nervös und machte für ihrer Verhältnisse sehr viele einfache Fehler. Folglich ging der erste Satz mit 16:21 an die Gegnerin aus Bayern. Im zweiten Satz konnte sie sich dann steigern, musste aber dennoch in die Verlängerung. 22:20. In Satz drei führte Smilla ständig mit drei Punkten, lag dann aber plötzlich 18:20 zurück. Nachdem diese beiden Matchbälle und noch zwei weitere, mit Bravour abgewehrt waren hatte sie selbst zwei, wovon der zweite dann das Spiel entschied. 25:23 – mehr Spannung war nicht mehr möglich!

Entspannt starteten beide dann am Sonntag ins gemeinsame Doppel. Auch hier hatten alle Gegnerinnen in zwei Sätzen das Nachsehen und somit gewann auch Nina ihren ersten Südost-Meistertitel.

Smilla war mit drei Meistertiteln auch erfolgreichste Spieler/in der Meisterschaft. Aber auch Nina kann mit einem ersten und zwei dritten Plätzen sehr gut leben.

Beide sind durch diesen Erfolg für die Deutschen Meisterschaften, Anfang Dezember, in Bonn, qualifiziert.
Freuen wir uns drauf.

TOP Ergebnisse bei den BaWü-Meisterschaften

Anfang Oktober standen in Konstanz die BaWü Meisterschaften der Jugend an. Die drei Teilnehmerinnen des BC Spöck schlugen sich hier sehr gut.

Finnja Fluhrer (U17) ging durch eine Beinverletzung gehandicapt ins Turnier, was sich vor allem im Einzel bemerkbar machte. Konnte sie hier läuferisch nicht mithalten und verlor in Runde eins in drei Sätzen gegen eine Gegnerin, welche im Normalzustand sicher zu schlagen gewesen wäre.

Besser lief es dann im Mixed mit ihrem Partner aus Waghäusel (Jan Huttenloch). Sie spielten sich souverän ins Halbfinale und trafen hier auf eine Paarung welche sie erst wenige Wochen vorher sicher besiegen konnten. Allerdings spielte der Gegner dieses Mal wesentlich cleverer, worauf Finnja und vor allem ihr Partner oft keine Antwort parat hatten. So ging dieses Match verloren und sie belegten den dritten Platz.

Das Doppel wurde in einer 5-er Gruppe ausgespielt. Mit ihrer Partnerin aus Altshausen (Amelie Steinmann) startete sie nervös ins Turnier, konnte aber die ersten drei Spiele jeweils in zwei Sätzen gewinnen und spielte im letzten um die Meisterschaft. Hier trafen sie dann auf ein sehr gut eingespieltes Offenburger Paar gegen welches sie leider in zwei Sätzen verloren. Somit wurde Finnja Baden-Württembergische Vizemeisterin.

Besser lief es für Nina und Smilla im Mixed U13. Im Gleichschritt marschierten sie durchs Feld und trafen im Finale aufeinander. In einem gutklassigen Spiel konnte sich Smilla, zusammen mit ihrem Partner aus Reutlingen (Mika Lenz), in zwei Sätzen, durchsetzen. Nina spielte, wie meistens, mit Friedolin Heintze aus Konstanz.

Um mehr gefordert zu werden traten beide gemeinsam im Doppel eine Altersklasse (U15) höher an. Auch hier wurde in einer 5-er Gruppe gespielt. Die ersten beiden Spiele gewannen sie sicher. Dann mussten sie gegen die Top gesetzten antreten. Beide hielten gut dagegen mussten sich aber letztendlich der größeren Erfahrung beugen. Nach dieser zwei Satz Niederlage war aber immerhin noch Platz zwei möglich. In diesem „Finale“ ging der erste Satz sicher an die Gegnerinnen. Im zweiten Satz konnten sie sich eine 18:13 Führung erspielen, doch dann war der Wurm drin und beide machten leider keinen Punkt mehr. Somit sprang ein guter dritter Platz heraus.

Im Einzel spielte Nina in U13, Smilla U15. Nina hatte mit keiner Gegnerin Mühe und gewann alle Spiele in zwei Sätzen und wurde somit BW-
Meisterin.

Smilla gewann das erste Spiel locker und überrollte die Gegnerin in Satz eins des HF förmlich. In Satz zwei lag sie schnell 1:8 hinten kämpfte sich aber nach und nach heran und gewann 22:20. Man merkte nun doch, dass sie eine zweiwöchige Trainingspause einlegen musste. Im hochklassigen Finale musste sie Satz eins mit 14:21 abgeben. In Satz zwei lag sie bereits mit 17:11 in Front, doch plötzlich schwanden die Kräfte und die Gegnerin konnte diesen noch mit 21:18 für sich entscheiden. Somit belegte Smilla einen tollen zweiten Platz.

In der Endabrechnung bedeutete dies zwei Mal Platz eins, drei Mal Platz zwei und zwei Mal Platz drei. Ein Ergebnis über das man sicher nicht meckern kann.

E-Rangliste am 17.10.

Am Sonntag, den 17.10. richtete der BC Spöck die erste E-Rangliste U11-U19 der Jugend aus. Eigentlich war es die vierte, aber wie so Vieles, fielen die ersten drei der Pandemie zum Opfer.
Vom BC Spöck waren Sarah Hänßler (U9), Lucas Hänßler (U11) sowie Yuan Wang (U17) und Sean Modl (U19) am Start. Sean war unter den Vieren der einzige mit Turniererfahrung, die anderen spielten ihre erste Rangliste.

Mädcheneinzel U11

Sarah Hänßler wäre mit ihren acht Jahren sogar noch in der Altersklasse U9 startberechtigt gewesen. Da diese aber nicht zustandekam und auch in U11 und U13 zu wenige Meldungen vorlagen, spielten die U11 und U13 Mädchen in zwei Vorrundengruppen mit Platzierungsspielen die Turniersiegerin aus.
Sarah hielt trotz der großen körperlichen Unterschiede sehr gut mit, wovon die 12:21, 17:21 sowie 15:21, 14:21 Niederlagen in der Vorrunde zeugten. Im Spiel um Platz fünf gab es bei der knappen 21:23, 21:16, 11:21 Niederlage sogar einen Satzgewinn. Insgesamt belegte Sarah somit Platz sechs, in der U11 Wertung wurde sie Zweite.

Jungeneinzel U11

Lucas Hänßler konnte sein erstes Gruppenspiel gleich in drei Sätzen mit 21:17, 19:21, 21:14 gewinnen, war hingegen im zweiten Spiel gegen die Nr. 1 der Setzliste chancenlos. Das Halbfinale gegen die Nr. 2 der Setzliste verlor Lucas in zwei Sätzen, um das Spiel um Platz drei dann wieder zu gewinnen. Somit hatte Lucas auch einen Platz auf dem Treppchen ergattert.

Jungeneinzel U17

In U17 konnte Yuan Wang sein erstes Gruppenspiel knapp in drei Sätzen mit 14:21, 21:17, 21:19 gewinnen, das zweite gegen die Nr. 1 der Setzliste sogar klar in zwei Sätzen. Im Halbfinale behauptete sich Yuan ebenfalls in zwei Sätzen, um dann im Endspiel wieder auf seinen Gegner aus dem ersten Gruppenspiel zu treffen. Auch dieses Mal ging es über drei Sätze und mit 15:21, 21:13, 20:22 musste sich Yuan leider geschlagen geben.

Jungeneinzel U19

In U19 waren nur drei Herren am Start. Damit die Jungs wenigstens ein bisschen ins Schwitzen kommen, wurde ein Gruppensystem mit Hin- und Rückrunde gespielt. Hier konnte sich Sean ohne Satzverlust zum Turniersieger krönen.

9. A-RLT U11/U13 2021 Bonn – Smilla siegt erneut im ME U13!

Parallel zum C-RLT in Eggenstein am 11./12.09.21 fand ein A-Ranglistenturnier U11/U13 in Bonn statt. Nina Finster und Smilla Fluhrer waren für den BC Spöck am Start. Die Mixed- und Doppelkonkurrenz wurde im direkten KO-System gespielt, die Einzelkonkurrenz im Gruppensystem mit anschließendem KO-System. Das Wochenende sollte wieder sehr erfolgreich werden mit dem Turniersieg von Smilla im Einzel und einem 3. Platz für Nina und Smilla im Doppel!

Mixed U13

Die Mixedkonkurrenz startete mit dem Achtelfinale. Da Ninas Mixedpartner in Eggenstein spielte, trat sie mit Tjark Dalheimer von der TSG Bergedorf an. Obwohl sie noch nie zusammengespielt hatten, starteten sie sehr gut gegen die an 4 gesetzte Paarung Sem Rusli/Laira Röhl (1.BC Bischmisheim/SV Berliner Brauereien) und konnten die ersten zwei Sätze gewinnen. Danach fanden die Gegner aber immer besser ins Spiel und Nina und Tjark verloren leider noch 11:6, 11:6, 7:11, 5:11 und 3:11. Smilla und ihr Partner Mika Lenz vom PSV Reutlingen waren an 2 gesetzt und mussten im ersten Spiel gegen Helena Huang/Zhen Huang vom TV Hofheim antreten. Die ersten zwei Sätze konnten sie wie Nina und Tjark gewinnen, dann drehte sich aber das Blatt. Smilla und Mika fanden kein Rezept mehr gegen das starke gegnerische Paar und verloren am Ende etwas enttäuschend mit 12:10, 11:7, 10:12, 8:11 und 8:11. Somit erreichten beide Paarungen einen 9. Platz.

Einzel U13

Platz 1 für Smilla im Einzel

Nach Beendigung der Mixedkonkurrenz ging es mit den Einzeln weiter. Smilla war aufgrund ihres Setzplatzes 2 in Gruppe B als Gruppenkopf gesetzt. Nina wurde in Gruppe G gelost, eine 4er Gruppe. Man musste mindestens den zweiten Platz in der Gruppe erreichen um sich für die KO-Phase zu qualifizieren. Nina konnte das erste Spiel gegen Theresa Wendt vom TSV Wedding souverän in 3 Sätzen gewinnen. Gegen die an 7 gesetzte Juna Bartsch von Union Lüdinghausen verlor sie wiederum in 3 Sätzen. Nun kam es zu einem kleinen „Endspiel“ um Gruppenplatz 2 gegen Pia Rappen vom TV Refrath, welches Nina wiederum in 3 Sätzen gewinnen konnte. Somit war Nina als Gruppenzweite fürs Achtelfinale qualifiziert.

Smilla startete wie fast immer sehr verhalten in ihre Einzel und musste den ersten Satz gegen Sidonie Krüger von der SG Gittersee abgeben. Dann gewann sie aber klar die restlichen Sätze und auch das zweite Gruppenspielspiel gegen Eva Heiden vom Ausrichter 1. BC Beuel.

Im Achtelfinale kam es dann leider aufgrund der Auslosung zur Begegnung zwischen Nina und Smilla, was sehr schade aber nicht zu ändern war. Smilla konnte das Spiel in 3 Sätzen gewinnen. Somit war Nina leider ausgeschieden, erreichte aber in der Endabrechnung einen sehr guten 9. Platz. Smilla spielte dann im Viertelfinale gegen Julika Block von Union Lüdinghausen. Auch hier tat sich Smilla zu Beginn schwer, musste einen obligatorischen Satz abgeben um dann am Ende aber souverän zu gewinnen. Dieses Muster setzte sich im Halbfinale gegen Laira Röhl vom SV Berliner Brauereien und im Finale gegen Silke Mader vom TSV 1906 Freystadt fort. Am Ende konnte Smilla an diesem Tag aber alle Gegnerinnen besiegen und sie gewann somit ihre zweite A-Rangliste in U13! Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!

Doppel U13

Platz 3 für Nina und Smilla im Doppel

Am Sonntag stand die Doppelkonkurrenz auf dem Programm. Nina und Smilla stiegen erst im Viertelfinale in den Wettbewerb ein und spielten gegen Julika Block/Pia Rappen (Union Lüdinghausen/TV Refrath). Auch hier waren die ersten 2 Sätze hart umkämpft bevor Nina und Smilla am Ende doch souverän in 4 Sätzen gewinnen konnten. Im Halbfinale trafen sie dann auf Juna Bartsch/Marie Fein (Union Lüdinghausen/TSV Heimaterde MH). Die letzten Begegnungen waren immer sehr umkämpft gewesen und so begann das Spiel auch wieder. Nina und Smilla konnten den ersten Satz noch knapp für sich entscheiden, aber danach gewannen Juna und Marie immer mehr die Oberhand und sie setzten sich in 4 Sätzen durch. Am Ende fehlten Nina und Smilla vielleicht auch etwas die letzten Kräfte, war man doch die ganze Woche vor dem Turnier im Trainingslager gewesen. Aber ein 3. Platz ist aller Ehren wert! Auch hier nochmal herzlichen Glückwunsch an Nina und Smilla!

C-Rangliste in Eggenstein

Am 11. und 12. September fand vor der Haustür in Eggenstein die erste C-Rangliste der Saison 2020/21 in Eggenstein statt. Vom BC Spöck waren Aliyah Modl, Finnja Fluhrer, Lisa Gradwohl und Sean Modl am Start. Nina Finster und Smilla Fluhrer traten parallel dazu bei der neunten deutschen A-Rangliste in Bonn an.

Einzel U17/U19

Los ging es am Samstag mit dem Einzel. Unsere drei jungen Damen starteten alle in der Altersklasse U17. Finnja musste in der ersten Runde gegen ihre Doppelpartnerin, Amelie Steinmann aus Altshausen antreten. Während Finnja und Aliyah ihr Erstrundenmatch gewinnen konnten, musste Lisa eine Niederlage einstecken.
In der zweiten Runde gelang es Finnja nach verlorenem ersten Satz noch mit 17:21, 21:18, 21:11 das Spiel zu drehen und ins Halbfinale einzuziehen. Dieses verlor sie relativ klar gegen die Nummer eins der Setzliste. Im Spiel um Platz drei reichte dann die Kraft nicht mehr, so dass am Ende ein sehr guter vierter Platz für Finnja zu Buche stand.

Platz vier für Finnja

Aliyah verlor das Viertelfinale knapp. Im zweiten Satz gelang ihr nach 2:11 Rückstand noch eine grandiose Aufholjagd bis 20:20, bloß leider gingen die letzten Punkte beim 17:21, 20:22 an die Gegnrerin. Danach war Aliyah heißgelaufen, gewann die beiden folgenden Spiele und erreichte Platz fünf.
In den Spielen um Platz 9-16 hatte Lisa im ersten Spiel ein Freilos. Im zweiten ging es gegen Amelie Steinmann. In einem bis Mitte des dritten Satzes ausgeglichenen Match verlor Lisa nach dem Seitenwechsel leider den Faden und verlor mit 17:21, 21:18, 12:21. Das anschließende Spiel um Platz elf ging trotz großen Einsatzes ebenfalls verloren.
Mit Sean Modl trat der einzige Herr in der Altersklasse U19 an. Dass er hier einen schweren Stand haben würde, war von vornherein klar. Nach einer Niederlage in der ersten Runde ging es in die Spiele um Platz 9-16. Auch Sean erreichte durch ein Freilos gleich die Spiele um die Plätze 9-12. Diese waren nichts für schwache Nerven. Auf einen 21:11, 17:21, 22:20 Sieg folgte im Spiel um Platz neun eine 27:25, 15:21, 14:21 Niederlage, bei der am Schluss die höhere Fehlerquote den Ausschlag gegen Sean gab. Ein Platz unter den Top-10 bei einer Baden-Württembergischen Rangliste ist jedoch bei Weitem kein schlechtes Ergebnis.

Mixed U17/U19

Anschließend wurde noch das Viertelfinale im Mixed ausgetragen. Hier legten Finnja Fluhrer und Jan Huttenloch (SSV Waghäusel) stark los und sicherten sich mit 21:9, 21:9 den Einzug ins Halbfinale. Dieses wurde Sonntagvormittag ausgetragen. Gegen die Nr 2 der Setzliste gab es eine knappe 13:21, 21:13, 20:22 Niederlage. Im Spiel um Platz drei ging es dann gegen Amelie Steinmann/Stefan Seitz (TSV Altshausen/PSV Reutlingen), welches Finnja/Jan mit 22:24, 21:14, 21:18 gewannen.

Platz 3 für Finnja und Jan

Für Aliyah und Sean Modl gab es im Auftaktspiel nicht viel zu holen. Sie spielten zwar gut mit, konnten die deutliche Niederlage jedoch nicht abwenden. So kamen sie ins Spiel um Platz fünf, das deutlich ausgeglichener verlief, aber ebenfalls mit 10:21, 17:21 verloren ging.

Doppel U17

Im Doppel durfte Finnja dann endlich mit Amelie Steinmann spielen, statt wie in den bisherigen Disziplinen gegen sie. Die beiden harmonierten gut, warfen im Viertelfinale die Nr 3 der Setzliste heraus und erreichten das Halbfinale, das sie leider in drei Sätzen verloren. Im Spiel um Platz drei verlief der erste Satz noch knapp, im zweiten ließen Amelie und Finnja nichts mehr anbrennen und holten sich mit 21:18, 21:10 Platz drei.

Platz drei für Finnja und Amelie

Nicht ganz so gut lief es für Lisa und Aliyah die im Viertelfinale mit den späteren Turniersiegerinnen gleich einen dicken Brocken aufgetischt bekamen. Damit ist das Ergebnis auch schon vorhergenommen. In den Spielen um Platz 5-8 konnten sich Aliyah und Finnja dann zwei Mal in drei Sätzen behaupten und erreichten mit Platz fünf ebenfalls ein Top-Resultat.

B-Rangliste in Herrenberg

Nur eine Woche nach dem Hexencup 2021 trafen sich die Spitzenspieler/innen aus BaWü, Bayern und Sachsen zur B-Rangliste U15-U19 in Herrenberg. Gespielt wurden Einzel, Doppel und Mixed.

Altersklasse U17

Los ging es für Finnja Fluhrer im Einzel gegen Krüger aus Zittau. Man merkte ihr die lange Trainingspause an und einfache Fehler wechselten sich mit tollen Punkten ab. Leider hatte die Gegnerin am Ende die Nase vorn (2x 21:14). Ihre nächste Gegnerin konnte verletzungsbedingt leider nicht antreten. Somit stand für Finnja am Ende Platz 17 zu Buche. Besser lief es im Mixed mit ihrem Partner Jan Huttenloch aus Waghäusel in Runde 1. Sicher konnten sie sich in zwei Sätzen durchsetzen. Vor allem Finnja zeigte ihre Qualitäten als Mixed-Dame. In Runde zwei waren sie allerdings gegen die Nummer eins der Setzliste chancenlos. Im nächsten Spiel war alles möglich und beide Sätze waren jederzeit ausgeglichen. Leider mit dem besseren Ende für die Gegner (20:22+19:21). Dies bedeutete am Ende Rang 13.
Im Doppel trat sie mit Amelie Steinmann aus Altshausen an. In Runde eins setzte es eine Niederlage gegen die Nummer drei. Dann fanden beide besser ins Spiel und sie konnten sich in drei klasse Sätzen gegen die Nummer fünf durchsetzen. Da auch das nächste Spiel in zwei Sätze gewonnen wurde landeten sie am Ende auf Platz neun! Ein tolles Ergebnis.
In Doppel und Mixed konnte Finnja zeigen, dass sie jederzeit mit den Besten mithalten kann, selbst wenn sie mit ihrem/r Partner/innen kaum zusammen trainieren kann.

Altersklasse U15

Im Mixed U15 trat Nina mit Fridolin Heintze aus Konstanz an. Sie hatten in Runde 1 Freilos, verloren in Runde zwei glatt in zwei Sätzen. Somit wurden sie leider nur 13te. Aber sie spielten ja auch eine AK höher. Smilla spielte mit Mika Lenz aus Reutlingen. Auch sie hatten zuerst ein Freilos, konnten dann aber in zwei Sätzen gewinnen. Das Viertelfinale war dann das erwartet schwere Spiel. Waren die Gegner doch gut aufeinander abgestimmt. Man merkte dies im ganzen Spiel und es setzte leider eine Niederlage. Somit belegten die beiden trotzdem einen hervorragenden fünften Platz.

Smilla gewinnt sensationell die Altersklasse U15

Im Einzel musste Nina im ersten Spiel gegen F. Gany leider eine unnötige Dreisatz-Niederlage hinnehmen. War sie doch zu nervös. Die nächsten beiden Spiele konnte sie dann gewinnen und sie belegte Platz 17.
Smilla hatte in Runde 1 Freilos und trat dann auf S. Mader / Freystadt. Sie konnte sich sicher in zwei Sätzen behaupten und traf dann auf die Nr. 2 der Setzliste.
Was sich ab hier in den nächsten drei Spielen oder auch neun Sätzen abspielte zu beschreiben, das würde mit Sicherheit den Rahmen sprengen. Es gab wirklich von Allem und das reichlich. Demontage, Verzweiflung, Ratlosigkeit, Schwächephasen, geniale Punkte hüben wie drüben. Aber nur eine hatte wohl den eisernen Willen nicht zu verlieren und dies war Smilla. Die Ergebnisse im Einzelnen:
VF gegen Rusli / Herrenberg 9:21 – 22:20 – 21:15
HF gegen Otto / Illmenau 21:17 – 15:21 – 21:15
Finale gegen Reihle / Mössingen 3:21 – 22:20 – 21:13
Somit war das Unerwartete eingetroffen. Smilla hatte tatsächlich das Turnier gewonnen. Was für ein grandioser Erfolg!

Am nächsten Morgen ging es mit dem Doppel weiter. Leider lief hier überhaupt nichts zusammen und Nina und Smilla verloren das erste Spiel glatt in zwei Sätzen. Aber dann rissen sich beide zusammen konnten die beiden nächsten Spiele gewinnen und sicherten sich Platz fünf.
Aus Spöcker Sicht konnte man mit den gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein. (Untertreibung).

Deutsche A-Rangliste U11/U13 in Spöck

Am 3. und 4. Juli fand in Spöck die (eigentlich) siebte deutsche A-Rangliste der Jugend statt. Aufgrund der Corona-Pandemie war es jedoch die erste, die tatsächlich wieder ausgerichtet werden konnte und so hatten sich 85 der stärksten Jugendlichen aus ganz Deutschland in den kleinsten Altersklassen auf den Weg nach Spöck gemacht. Insgesamt waren um die 200 Personen (Sportler, Betreuer, Eltern und Helfer) anwesend. Fast alle hatten an einen Corona-Testnachweis gedacht und für die paar Vergesslichen waren Tests vorhanden. Angenehme Temperaturen und ausreichend Biergarnituren im Grün rund um die Halle sorgten dafür, dass jeder zwischen den Spielen ein ruhiges Plätzchen finden konnte. Lediglich am Sonntagnachmittag trieb ein kräftiges Gewitter dann doch alle in die Halle zurück.

Gespielt wurde über drei Gewinnsätze bis 11 (best of five). Von den jungen AthletInnen wurde über zwei Tage hinweg großartiger Sport geboten und wenn man sich vergegenwärtigt, dass einige, die in allen drei Disziplinen antraten und dort das Halbfinale oder mehr erreichten, am Sonntagnachmittag 50-55 Sätze in den Beinen hatten sind die Leistungen und die Einsatzbereitschaft um so mehr zu würdigen. Verletzungen gab es zum Glück keine und nur eine Sportlerin zog aufgrund einer Muskelverhärtung während des Turniers zurück.

Aus Baden-Württemberg waren in U11 mit Judith Binder (TSV Altshausen), Luisa Rusli (VfL Herrenberg), Matti Hinze (TV Zizenhausen), Ben Dalhammer (PTSV Konstanz), Leo Hanxian Luo (SSV Waghäusel), Gleb Stepanzow & Philipp Heinz (BSpfr. Neusatz) sowie Sarah Storz (SpVgg. Mössingen), Smilla Fluhrer & Nina Finster (BC Spöck), Ann-Kathrin van Rhode (BSpfr. Neusatz), Aditya Gahirwal (SV Fellbach), Janne Hintze (TV Zizenhausen), Mika Lenz (PSV Reutlingen), Artur Plaisant (SpVgg. Mössingen), Sem Rusli (Vfl Herrenberg) und Fridolin Heintze (PTSV Konstanz) in U13 insgesamt 17 AthletInnen am Start.

Mixed U13

Platz drei für Mika Lenz/Smilla Fluhrer (PSV Reutlingen/BC Spöck)

Begonnen wurde am Samstag mit dem Mixed. Hier konnten sich Mika Lenz/Smilla Fluhrer (Reutlingen/Spöck) ebenso wie Fridolin Heintze/Nina Finster (Konstanz/Spöck) ohne Satzverlust durchsetzen. Da nur die Gruppensieger das Viertelfinale erreichten, war für Sem Rusli/Silke Mader (Herrenberg/Freystadt) sowie Artur Plaisant/Sarah Storz (Mössingen) bereits nach der Vorrunde Endstation. Im Viertelfinale schieden Heintze/Finster gegen die späteren Finalisten Lovis Deters/Sarah Nickel (Niederhöchstadt/Nürnberg) aus. Lenz/Fluhrer konnten sich in vier Sätzen gegen Luis Ebert/Marie Fein (Refrath/Mülheim) behaupten, um dann in einem hart umkämpften Halbfinale gegen Jannes Ernst/Alexia Nedelcu (BC Tempelhof/Wolfstein) mit 8:11, 12:10, 8:11, 14:15 auszuscheiden. Im Endspiel setzten sich Ernst/Nedelcu in fünf Sätzen gegen Deters/Nickel durch. Da war mehr drin, aber ein dritter und ein fünfter Platz für den BWBV können sich durchaus sehen lassen.

Mädcheneinzel U11

Platz eins für Helena Huang (TV Hofheim)

Das Mädcheneinzel U11 war für Luisa Rusli (Herrenberg) und Judith Binder (Altshausen) leider bereits nach der Vorrunde beendet. Für Judith lief es allerdings etwas unglücklich, denn bei zwei Fünfsatzniederlagen war Platz zwei in der Gruppe und damit die Teilnahme am Viertelfinale durchaus in Reichweite. Der Turniersieg ging an Helena Huang (TV Hofheim), die gegen Leona Carolin Frimmel (TV Bensheim) gewann.

Jungeneinzel U11

Platz eins für Frederik Volkert (SSW Hamburg)

Besser lief es für die Jungen U11. Matti Hintze (Zizenhausen) konnte seine Vorrundengruppe gewinnen, Leo Hanxiang Luo (Waghäusel) und Gleb Stepanzow (Neusatz) erreichten als Gruppenzweite das Viertelfinale, Ben Dallhammer (Konstanz) schied aus. Gleb Stepanzow verabschiedete sich im Viertelfinale aus dem Rennen, für Matti Hintze und Leo Hanxiang Luo war im Halbfinale Endstation. Somit gingen beide Bronzemedaillen an den BWBV. Im Endspiel setzte sich Frederik Volkert (Hamburg) gegen Tristan Theobald (Refrath) in vier Sätzen durch.

Mädcheneinzel UI3

Platz eins für Smilla Fluhrer (BC Spöck)

In den Vorrundengruppen blieben die Überraschungen aus, denn es konnten sich jeweils die Favoritinnen durchsetzen. Smilla Fluhrer (Spöck) gewann alle Spiele deutlich. Nina Finster (Spöck) kam als Gruppenzweite weiter. Sarah Storz (Mössingen) und Ann-Kathrin van Rhode (Neusatz) schieden als Gruppendritte aus. Im Achtelfinale mussten leider Nina und Smilla gegeneinander spielen mit dem besseren Ende für Smilla.
Sonntags im Viertelfinale gab es dann die erste Überraschung, denn die an sieben gesetzte Silke Mader (Freystadt) warf die Nummer eins, Sarah Nickel (Nürnberg) aus dem Turnier, um dann im Halbfinale in fünf Sätzen gegen Alexia Nedelcu (Wolfstein) zu verlieren. Smilla Fluhrer erreichte durch einen knappen Viersatzerfolg (10:12, 11:8, 11:5, 14:12) über Juna Bartsch (Lüdinghausen) das Halbfinale, in dem sie sich, am Ende souverän, mit 9:11, 11:9, 11:2, 11:6 gegen Laira Röhl (Berliner Brauereien) durchsetzen konnte.
Im Endspiel gegen Alexia Nedelcu war dann die Nervosität spürbar. Leichte Fehler wechselten sich mit genial herausgespielten Punkten (auf beiden Seiten) ab. Nach 3:11, 11:5 in den ersten beiden Sätzen wurde es richtig spannend. Der dritte Satz ging mit 12:10 an Smilla und bei 10:9 im vierten hatte sie ihren ersten Matchball. Ein Fehler von Smilla, ein gut herausgespielter Punkt und ein Linienball brachten jedoch den 12:10 Satzgewinn für Alexia. Im Entscheidungssatz ging es genau so knapp weiter. Bei 6:5 für Alexia wurden die Seiten gewechselt. Nun spielte Smilla wieder richtig stark auf und ging mit 10:8 in Führung. Nachdem der erste Matchball vergeben war, fand der zweite zum 11:9 den Weg ins Feld und Smilla konnte zum ersten Mal eine deutsche A-Rangliste gewinnen.

Jungeneinzel U13

Platz eins für Lovis Deters (TURA Niederhöchstadt)

Die Jungen U13 stellten mit 32 Teilnehmern das größte Feld. Fridolin Heintze (Konstanz) kam in einer Gruppe, in der die ersten drei sich gegenseitig schlugen, aufgrund des besten Satzverhältnisses als Gruppenerster weiter. Sem Rusli (Herrenberg) und Mika Lenz (Reutlingen) erreichten als Gruppenzweite das Achtelfinale. Aditya Gahirwal (Fellbach), Janne Hintze (Zizenhausen) und Artur Plaisant (Mössingen) schieden als Gruppendritte aus. Sem Rusli schied im Achtelfinale aus, für Mika Lenz und Fridolin Heintze war im Viertelfinale Schluss.
Turniersieger wurde Lovis Deters (TURA Niederhöchstadt) vor Jannes Ernst (BC Tempelhof).

Mädchendoppel U11

Platz eins für Leona Carolin Frimmel/Helena Huang (TV Bensheim/TV Hofheim)

Pünktlich um 12 Uhr wurde mit den Doppeln begonnen. In einer Vierergruppe holten sich Leona Carolin Frimmel/Helena Huang (Bensheim/Hofheim) den Turniersieg vor Isabella Deng/Mira Sun (Niederhöchstadt). Judith Binder/Luisa Rusli (Altshausen/Herrenberg) wurden vierte, verloren aber nur knapp in fünf Sätzen gegen die Drittplatzierten, Ineke Block/Amelie Kaschura (Lüdinghausen)

Jungendoppel U11

Platz eins für Matti Hintze/Leo Hanxiang Luo (TV Zizenhausen/SSV Waghäusel)

In einer Dreiergruppe gewannen Matti Hintze/Leo Hanxiang Luo (Zizenhausen/Waghäusel) Platz 1 vor Tianhong Felix Huang/Tristan Theobald (Langenfeld/Refrath). Ben Dallhammer/Gleb Stepanzow (Konstanz/Neusatz) belegten Platz 3.

Mädchendoppel U13

Platz eins für Nina Finster/Smilla Fluhrer (BC Spöck)

Nina Finster/Smilla Fluhrer (BC Spöck) konnten sich in ihrer Vorrunde ohne Satzverlust behaupten. Sarah Storz/Annika Karmann (SpVgg. Mössingen/SuS Obere Saar) schieden leider aus. Da sich nur die Gruppensieger für das Halbfinale qualifizierten, ging es sofort mit diesem weiter. Hier hatten Nina und Smilla das deutlich härtere Los gezogen, denn sie mussten sich in einem Fünfsatzspiel gegen Sarah Nickel/Laira Röhl (Nürnberg/Berlin) durchkämpfen. Beim 6:11, 11:9, 15:14, 8:11, 11:8 Erfolg war es für die Zuschauer sehr nervenaufreibend, denn das Spiel konnte jederzeit in die eine oder die andere Richtung kippen.
Im Endspiel ging es dann gegen Juna Bartsch/Marie Fein (Lüdinghausen/Mülheim), die ihr Halbfinale kampflos gewannen und dementsprechend ausgeruht waren. Trotzdem holten sich Nina und Smilla den ersten Satz mit 15:13. Der zweite Satz ging mit 8:11 an das Doppel aus NRW. Im dritten und vierten Satz stellte sich beim Heimpublikum dann ein “das läuft” Gefühl ein, denn Nina und Smilla ließen in der Abwehr ihre Gegnerinnen ein ums andere Mal verzweifeln, nutzten ihre Chancen konsequent und setzten sich mit 11:6, 11:6 durch.

Jungendoppel U13

Platz eins für Aarav Bathia/Zhen Huang (TG Unterliederbach 1887/TV Hofheim)

Auch im Jungendoppel erreichten nur die vier Gruppensieger das Halbfinale. Deshalb war trotz Platz zwei in ihrer Gruppe für Fridolin Heintze/Mika Lenz (Konstanz/Reutlingen) das Turnier nach der Vorrunde beendet. Sie scheiterten knapp in vier Sätzen (11:9, 8:11, 8:11, 10:12) an der an Nr. 2 gesetzten Paarung. Janne Hintze/Artur Plaisant (Zizenhausen/Mössingen) wurden vierte. Turniesieger wurden Aarav Bathia/Zhen Huang (TG Unterliederbach 1887/TV Hofheim) vor Jannes Ernst/Eddy Ndoye (BC Tempelhof/SV Berliner Brauereien)

3. B-RLT in Eggenstein-Leopoldshafen

Am dritten Septemberwochenende fand in Eggenstein-Leopoldshafen die dritte B-Rangliste Südost U15-U19 mit Teilnehmern von Sachsen über Bayern und Baden-Württemberg bis zum Saarland statt. Da die Turniere meldeoffen sind, waren sogar einige aus Bonn angereist, aber den weitesten Weg hatten mit ca. zehn Stunden Anreise einige Jugendliche aus Zittau. Zum Glück war das Wetter blendend und wir konnten uns meistens außerhalb der Halle in der Sonne aufhalten, so dass es nicht schwerfiel, die Corona-Abstandsregeln einzuhalten. Den Trainern war es gestattet, neben dem Spielfeld auf Stühlen platzzunehmen und zum coachen mit Mund-Nasenschutz, das Spielfeld zu betreten.

Von der Spöcker Jugend hatten mit Aliyah Modl, Finnja Fluhrer und Lisa Gradwohl nur drei junge Damen die Qualifikation für dieses Turnier geschafft. Begonnen wurde am Samstag mit dem Mixed U15, in dem Finnja mit Jan Huttenloch aus Waghäusel antrat. Als ungesetztes Doppel mussten sie im 16er Feld in der ersten Runde gegen die Nr. 6 der Setzliste ran. Nach ein paar, der anfänglichen Nervosität geschuldeten Fehlern, fanden die beiden gut ins Spiel und hielten lange mit. Leider waren die Gegner in den entscheidenden Ballwechseln einen Tick besser und so mussten sich Finnja und Jan mit 17:21, 13:21 geschlagen geben. Anschließend hatten sie noch ein Spiel um Platz 9/13, in dem sie nicht so gut spielten wie zuvor und das sie folgerichtig mit 15:21, 14:21 verloren. So stand abschließend Platz 13 zu Buche.

Nach dem Mixed wurde Einzel gespielt. Zunächst trat Finnja in U15 im 32er Feld gegen eine junge Dame vom TSV Wolfstein aus Bayern an. In einem sehr ausgeglichenen Spiel, in dem beide Satzbälle hatten, setzte sich die Bayerin schließlich mit 23:21, 22:20 denkbar knapp durch. Damit blieb Finnja noch ein Spiel um Platz 17/25, das sie stark begann und sich eine Führung erarbeitete. Mit schlechter werdendem Ball wurden Finnjas Clears immer kürzer, die Gegnerin bekam Oberwasser und Finnja geriet in Rückstand. Endlich tauschten die beiden den Ball, Finnja konnte wieder Druck ausüben und holte sich den ersten Satz mit 21:16.
Nach ein paar kurzen Tipps (rechtzeitig den Ball tauschen!!!) ging es in den zweiten Satz. Finnja legte los wie die Feuerwehr und führte zur Halbzeit deutlich mit 11:6. So konnte es weitergehen. Aber es kam wie wie im ersten Satz. Bei 18:10 für Finnja, drei Punkte vor dem Spielgewinn wurde der Ball wieder langsamer. Finnja merkte es nicht und wenn die Gegnerin es merkte, hatte sie kein Interesse, den Ball zu wechseln, denn es lief ja wieder für sie. Bei 18 beide gab es endlich einen neuen Ball. Sofort war das Tempo wieder da, die nächsten zwei Punkte gingen an Finnja und zwei Matchbälle warteten darauf, verwandelt zu werden. Den ersten konnte die Gegnerin noch abwehren, der zweite saß und mit 21:16, 21:19 erreichte Finnja Platz 17 auf der Südostdeutschen Rangliste.

Bei Aliyah in U17 war der Turnierverlauf ähnlich. In der ersten Runde des 32er Feldes traf sie auf eine Gegnerin aus Radebeul. Trotz guten Spiels zog Aliyah mit 17:21, 14:21 den Kürzeren und fand sich, wie Finnja, im Spiel um Platz 17/25 wieder. Dort gab sie von Anfang an richtig Gas, spielte einen Traumball nach dem anderen und ging über 11:3 mit 18:6 in Führung. Ob sie dann Mitleid mit der Gegnerin bekam und es nicht ganz so deutlich machen wollte, ist im Nachhinein schwer zu sagen. Jedenfalls holte diese noch ein wenig auf und der erste Satz ging mit 21:13 an Aliyah. Anschließend war allerdings der Wurm drin und der Schwung wollte nicht so recht zurückkehren. Den ausgeglichenen zweiten Satz verlor Aliyah mit 19:21 und musste in den Entscheidungssatz. In diesem war die Marschrichtung klar: Nicht mehr mitspielen, sondern Druck, Tempo und Präzision in die Ecken. Dies setzte Aliyah super um und mit 21:13, 19:21, 21:15 erreichte auch sie Platz 17.

Aliyah und Lisa im Doppel U17

Sonntags spielte dann Aliyah mit Lisa im Damendoppel U17, während Finnja frei hatte, da ihre Doppelpartnerin ausfiel. Im 16er Feld ging es zunächst gegen die beiden Damen mit der wohl weitesten Anreise, aus Zittau. Leider verpatzten Aliyah und Lisa den Start komplett. Aufgrund vieler Eigenfehler gerieten sie gleich hoch in Rückstand, den sie, obwohl sie sich wieder fingen, bis zum Ende des ersten Satzes nicht aufholen konnten. 15:21 aus Spöcker Sicht. Der zweite Satz begann ähnlich schlecht, doch nach dem 5:11 zur Hälfte kam die stärkste Phase der beiden. Punkt um Punkt wurde aufgeholt und sie konnten sich sogar bei 17:15 einen kleinen Vorsprung erspielen. Dann kamen die beiden Sächsinnen wieder auf und es ging sehr ausgeglichen hin und her. Am Schluss gaben Kleinigkeiten den Ausschlag und mit 15:21, 19:21 erreichten die Zittauerinnen die nächste Runde.
Im Spiel um Platz 9/13 trafen Lisa und Aliyah auf Lina Berger/Laura Jenet aus Offenburg. Hier lief bei Aliyah und Lisa leider nicht viel zusammen. Es gelang ihnen leider nicht, dem druckvollen Spiel der Gegnerinnen etwas entgegenzusetzen und sie verloren deutlich. Somit stand zum Abschluss Platz 13 zu Buche.

Fazit: Für die Top-10 reicht es noch nicht ganz, obwohl die Möglichkeit dazu für alle drei Mädels da war. Phasenweise hervorragendes Spiel wechselte sich mit Nachlässigkeiten ab, die häufig den Sieg kosteten.

Bericht von der A-Rangliste in Bonn

Am ersten Septemberwochenende starteten unsere Mädels, Nina und Smilla, bei der A-Rangliste in Bonn. Nach einem halben Jahr Zwangspause eine erste Standortbestimmung. Gespielt wurde Mixed, Doppel und Einzel.

Die Geschichte im Mixed ist schnell geschrieben. Ohne Training mit den Partnern aus Konstanz (Nina) und Reutlingen (Smilla) sah man gegen die eingespielten Mixed kein Land. Da wegen Corona im einfachen KO-System gespielt wurde, war für beide nach dem ersten Spiel bereits Schluss.

Ähnlich erging es ihnen im gemeinsamen Doppel. An Nr. 7 gesetzt mussten sie bereits in der ersten Runde gegen die Nr. 4 antreten und verloren hier auch in drei Sätzen. Was ebenfalls das sofortige Ende bedeutete. Man muss sich hier aber die Frage stellen nach welchen Gesichtspunkten die Auslosung erfolgte, wenn auf dem Nachbarfeld die Nr.15 (vom Ausrichter) gegen die Nr.16 spielt. Für was spielt man dann um Ranglistenpunkte, wenn diese dann doch keine Rolle für die erste Runde des Turniers spielen?

Im Einzel wurde in Vierergruppen gespielt von denen sich nur der Gruppenerste für das Viertelfinale qualifizierte. Auch hier sollten wegen Corona so wenig Spiele wie möglich stattfinden.

Nina fand leider auch hier überhaupt nicht ins Spiel und musste drei Niederlagen einstecken. Es fehlten offensichtlich doch noch einige Trainingseinheiten, um mit den Besten aus Deutschland mithalten zu können.

Smilla hingegen konnte, nach holprigem Start, alle drei Gruppenspiele in drei Sätzen gewinnen und war somit eine Runde weiter.
Hier entwickelte sich ein hochklassiges Spiel. Mit einem 9:11 – 11:5 – 9:11 – 11:3 ging es in den fünften Satz. Zur Hälfte stand es 4:6. Dann ging Smilla mit 8:6 in Führung. Beim Stand von 9:8 setzte die Gegnerin den Ball, offensichtlich, knapp ins Aus, bestritt dies aber und erzwang zu Smillas Leidwesen eine Wiederholung des Ballwechsels. Dies brachte Smilla leider so aus der Fassung, dass sie drei Fehler in Folge produzierte und somit denkbar knapp ausschied.
Die Gegnerin spielte sich noch bis in Finale und wurde Zweite. Von der Qualität her sicher die Platzierung welche auch für Smilla drin gewesen wäre. So war es trotzdem ein toller fünfter Platz.

2. B-RLT in Augsburg – Erstes Jugendturnier nach der Corona-Pause

Am 5. und 6. September fand in Augsburg, Bayern, die 2. B-RLT U15 – U19 Südost statt. Dieses Turnier hätte eigentlich Ende Juni stattfinden sollen, musste aber aufgrund der Corona-Pause verschoben werden. Vom BC Spöck war leider nur Finnja Fluhrer in der Altersklasse U15 mit dabei. Das Turnier wurde unter strengen Hygieneauflagen in 2 Hallen durchgeführt. Es durfte z.B. pro Verein nur ein Betreuer/Trainer mit in die Halle, in den Hallen musste außer zum Spielen ständig die Mund-Nasenbedeckung getragen werden, die Umkleiden/Duschen waren geschlossen und es gab auch keinen Essens-/Getränkeverkauf. Es hat aber alles gut geklappt und alle sind froh, dass es mit den Turnieren überhaupt wieder losgehen kann.

Am Samstag dem 5.September startete Finnja gemeinsam mit Jan Huttenloch vom SSV Waghäusel in der Disziplin Mixed. Im ersten Spiel trafen sie auf die an fünf gesetzten. Der erste Satz fiel deutlich zugunsten der Gegner aus, im zweiten konnten sie aber deutlich mehr Punkte machen, verloren aber in zwei Sätzen. Durch die lange Pause hatten sie anfangs Schwierigkeiten und mussten erst in das gemeinsame Spielen zurückfinden. Im zweiten Spiel gelang das schon wieder deutlich besser und sie siegten in zwei Sätzen. Die weiteren Platzierungen wurden nicht ausgespielt. Somit erreichten Finnja und Jan eine 9. Platz-Wertung im Mixed U15.

Nach dem Mixed wurden die Einzel gespielt. Auch hier nahm Finnja teil. Im ersten Spiel gegen die an 7 gesetzte Gegnerin aus Bayern konnte Finnja gut mithalten, musste sich aber leider in 2 Sätzen geschlagen geben. Im zweiten Spiel verlor Finnja den ersten Satz denkbar knapp mit 21:23, konnte aber in Laufe des Spiels immer mehr die Oberhand gewinnen und gewann dieses Spiel noch mit 21:18 und 21:10. Auch hier wurden die weiteren Platzierungen nicht ausgespielt und somit erreichte Finnja im Einzel auch eine 9. Platz-Wertung.

Am Sonntag, im Mädchendoppel U15, trat Finnja gemeinsam mit Marina Schnegelberger vom MTV Aalen an. Sie spielten zum ersten Mal miteinander, doch es klappte auf Anhieb gut. Das erste Spiel konnten sie in drei Sätzen für sich entscheiden und hatten somit bereits einen 7. Platz sicher. Im zweiten Spiel wartete mit den an 1 gesetzten Gegnerinnen eine große Herausforderung auf sie. Finnja und Marina kämpften um jeden Punkt, mussten sich schließlich aber gegen die späteren Sieger des Turniers geschlagen geben. Im dritten und letzten Spiel warteten erneut starke Gegnerinnen, doch Finnja und Marina hielten dagegen und verloren nur denkbar knapp mit 18:21 und 22:24. Das war sehr schade, aber mit dem somit erreichten 7. Platz konnten sie sehr zufrieden sein.

Somit konnte Finnja mit ihrem Vater sonntags zur Mittagszeit mit zwei 9. Und einem 7. Platz im Gepäck die Heimreise antreten.