Dritte B-Rangliste Südost in Augsburg

Am letzten Ferienwochenende fand die 3. B-Rangliste Südost in Augsburg statt an der Smilla und Nina teilnahmen. Begonnen wurde das Turnier samstagmorgens mit dem Mix. Nina mit Fridolin Heintze aus Konstanz hatten in U15 im Achtelfinale eine leichte Aufgabe und gewannen das Spiel souverän. Selber an 5 gesetzt trafen sie im Viertelfinale auf die an 4 gesetzten Rödig/Breitkopf. Hier unterlagen sie leider in zwei knappen Sätzen mit 18:21 und 19:21. Im nächsten Spiel konnten sie dann wieder einen Sieg gegen Chandramohan/Hemmann mit 21:15 und 22:20 einstreichen. Somit bestätigten sie genau ihren Setzplatz und erreichten Platz 5. Smilla trat mit ihrem Mixpartner Mika Lenz aus Reutlingen eine Altersklasse höher an. Im Achtelfinale hatten sie Rast aber das Spiel im Viertelfinale gegen Panz-Sponagel/Nedelcu ging direkt mit 12:21 und 18:21 verloren. Im nächsten Spiel gegen Spohn/Schmid konnten sie den ersten Satz souverän mit 21:13 gewinnen. Auch im zweiten Satz hatten sie lange die Oberhand und führten mit 20:15. Was dann geschah konnte sich niemand so recht erklären – verloren sie doch noch das komplette Spiel mit 23:25 und 13:21. Somit erreichten sie mit 2 Niederlagen leider nur Platz 7.

Danach ging es mit den Einzeln weiter. Nina konnte nach dem Urlaub in der Woche vor Augsburg schon zweimal trainieren und startete gut ins Einzel U15. In der ersten Runde hatte sie Rast und griff als an 2 gesetzte erst im Achtelfinale ins Spielgeschehen ein, welches sie deutlich in 2 Sätzen gewinnen konnte. Im Viertelfinale traf sie dann auf Yian Gu. Es entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel in dem Nina den ersten Satz mit 21:18 für sich entscheiden konnte. Im zweiten Satz hatte dann die Gegnerin etwas mehr die Oberhand und der Satz ging 12:21 verloren. Der dritte Satz war dann sehr umkämpft mit vielen langen Ballwechseln. Leider konnte sich am Ende die Gegnerin den Satz mit 21:18 holen und somit das Spiel gewinnen. Nina erreichte somit einen 5 Platz!

Smilla trat im Einzel in U17 an. Direkt aus dem Urlaub gekommen, hatte sie 3 Wochen keinen Schläger in der Hand und das merkte man ihr das ganze Wochenende an. Die Fehlerquote war enorm… In ihrem ersten Spiel im Viertelfinale gegen Anja Böhm musste Smilla nach verlorenem ersten Satz über drei Sätze gehen, konnte das Spiel aber noch für sich entscheiden. Im Halbfinale gegen Nadja-Christine Reihle kehrte es sich leider um. Nach gewonnenem ersten Satz musste Smilla Satz 2 und 3 abgeben. Das Spiel um Platz 3 am Sonntagmorgen gegen Sarah Nickel ging dann leider in 2 Sätzen verloren. Somit erreichte Smilla Platz 4.

Im Doppel traten Nina und Smilla auch in U17 an. Hier gab es nur 7 Teilnehmer, so dass es direkt mit dem Viertelfinale losging. Gegen Schmid/Zeng aus Nürnberg entwickelte sich ein sehr spannendes Spiel. Leider mit dem besseren Ende für die Gegnerinnen, gingen die Sätze doch denkbar knapp mit 21:23 und 18:21 verloren. Das nächste Spiel gegen Hahmann/Pfeiffer konnten sie dann sicher mit 21:18 und 21:13 gewinnen. Somit erreichten sie den 5. Platz.

Smilla beim Internationalen Babolat Refrath Cup U15 auf dem Podium

Patz zwei für Smilla zusammen mit Elias Martin aus Dänemark

Bevor es in den wohlverdienten Urlaub ging, nahm Smilla vom 19.08. bis 21.08.2022 am 10. Internationalen Babolat Refrath Cup U15 teil. Das Turnier startete für die Mädchen samstags mit dem Mixwettbewerb. Smilla spielte mit Elias Martin aus Dänemark zusammen. Dass in Dänemark sehr gutes Badminton gespielt wird ist ja bekannt und daher freute sich Smilla sehr auf diese Gelegenheit. Wie sich zeigen sollte, klappte das Zusammenspiel fast von Anfang an sehr gut und wurde im Turnierverlauf immer besser. Bald war kaum mehr zu erkennen, dass die zwei noch nie zusammengespielt hatten und dass sie als junger Jahrgang U15 fast nur gegen jahrgangsältere Paarungen spielten. An 5-8 gesetzt starteten Smilla und Elias im 1/16 Finale gegen Deters/Zheng noch etwas verhalten ins Turnier. Das Spiel konnte aber trotzdem deutlich gewonnen werden. Danach wurden die Spiele immer intensiver und hochkarätiger. Das Achtelfinale gegen Deters/Otto konnten sie auch sicher in 2 Sätzen gewinnen. Im Viertelfinale wartete dann die an 2 gesetzte Paarung Kaprov/Steffes. Auch dieses Spiel gewannen sie überraschend deutlich mit 21:13 und 21:16. Ähnlich lief das Halbfinale gegen die an 3 gesetzten Ohliger/Hermel, welches mit 21:16 und 21:14 gewonnen wurde. Somit war das Finale erreicht! Im Finale trafen sie dann auf die an 1 gesetzten Emmerich/Iffland. Leider merkte man in diesem Spiel, dass die Kräfte etwas schwanden, da parallel noch der Einzelwettbewerb der Mädchen startete. Daher mussten Smilla und Elias sich hier mit 14:21 und 14:21 geschlagen geben, aber sie erreichten einen tollen 2. Platz. Herzlichen Glückwunsch an Smilla für den ersten Podestplatz bei einem internationalen Turnier!

Wie bereits oben geschrieben startete die Gruppenphase des Einzelwettbewerbs parallel zum Mix. Durch diese Situation und durch die stramme Abfolge an vielen Spielen tat sich Smilla im Einzel schwer und kam nicht wirklich in einen Rhythmus hinein. Das erste Einzel gegen eine Belgierin konnte sie recht souverän in 2 Sätzen gewinnen. Im vorgenommenen „Finale“ in der Gruppe gegen Silke Mader aus Freystadt tat sich Smilla dann ungewöhnlich schwer. Die vielen Mixspiele hatten doch an den Kräften gezehrt, die in dem Spiel dann fehlten. Den ersten Satz konnte Smilla noch sicher mit 21:14 gewinnen. Den zweiten Satz verlor sie mit 18:21 und der dritte Satz entpuppte sich als Krimi. Smilla konnte aber einen Rückstand wieder aufholen und konnte den Satz und somit das Spiel gerade so mit 22:20 für sich entscheiden. Das dritte Gruppenspiel konnte Smilla dann wieder klar gewinnen und war somit Gruppensiegerin. Als Gruppensiegerin hatte Smilla in der ersten KO-Runde Rast. Im Achtelfinale musste sie dann gegen die Ukrainerin Yuliia Fomina antreten. Hier war klar zu sehen, dass Smilla nicht mehr 100 % fit war. Sie kam zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und musste sich relativ klar in 2 Sätzen geschlagen geben. Somit erreichte Smilla einen 9. Platz im Einzel.

Im Doppel spielt Smilla mit Ann-Kathrin Graf aus Herrenberg. Der Zeitplan sah noch 1 Spiel am Samstagabend vor, damit sonntags direkt mit den Achtelfinals gestartet werden konnte. Nach diesem langen Tag also noch ein Doppelspiel… Smilla und Ann-Kathrin konnten das Spiel aber sicher in 2 Sätzen gewinnen. Leider war den Mädels die Auslosung nicht hold und am Sonntagmorgen mussten sie dann im Achtelfinale gleich gegen die an 1 gesetzten Belgierinnen Boonen/Van Parys antreten. Sie verkauften sich sehr gut und hatten im ersten Satz sogar einen Satzball. Leider verloren sie aber etwas unglücklich mit 20:22 und 15:21 und erreichten einen 9. Platz. Mit einer anderen Auslosung wäre sicher das Viertelfinale möglich gewesen.

Somit war das Turnier am Sonntagmorgen recht schnell zu Ende und der Urlaub konnte kommen…

Nina und Smilla bei der SBS Badminton School in Südtirol

Smilla und Nina mit Camilla Martens und Csaba Hamza

In der ersten Ferienwoche nahmen Nina und Smilla an einem Camp der SBS Badminton School teil. Das Camp fand in Jenesien statt, ein kleiner Ort oberhalb von Bozen, Südtirol. Die SBS Badminton School wird von Csaba Hamza geleitet, der auch immer wieder die deutschen Badmintonprofis trainiert. Zusätzlich waren Ivan Rusev aus Bulgarien und Camilla Martens aus Dänemark als TrainerIn mit dabei. Durch die vielen internationalen TeilnehmerInnen aus verschiedenen Ländern wurde in Englisch kommuniziert.

Es gab drei Trainingsgruppen, die jeweils pro Tag zwei Trainingseinheiten absolvierten. In diesen Einheiten wurde an der Fitness, Beinarbeit und an grundlegenden Techniken gearbeitet. Wobei auch sehr lustige Begriffe wie „Surfen“ und „Ziege“ zum Einsatz kamen um die Techniken zu veranschaulichen.

Zusätzlich konnte man ein Individualtraining absolvieren. Nina und Smilla haben die Chance genutzt und haben zweimal mit Camilla Martens individuell an speziellen Themen aus dem Einzel und Doppel gearbeitet.


Alle TeilnehmerInnen am Camp der SBS Badminton School

Die freie Zeit zwischen den Trainingseinheiten konnte individuell genutzt werden. Dank Mika vom PSV Reutlingen und seinen Eltern konnten die Mädels bei tollem Wetter auch Zeit auf einem SUP auf dem Kalterer und Montiggler See verbringen.

Es war somit eine rundum gelungene erste Ferienwoche mit Badminton und Urlaubsfeeling!

Erstes Turnier in fremder Halle

Am 10.7.22 traten Sarah und Lukas zu ihrem ersten Badminton-Turnier außerhalb der heimischen Halle in Spöck beim 25. Stromberg-Tunrier in Illingen an.
Sarah spielte in der Klasse U11 jeweils zweimal gegen Rieke Noppert und Sara Hägele aus Esslingen. Die beiden Partien gegen Rieke verlor sie jeweils mit 10:21 / 13:21 bzw. 8:21 / 12:21. Die Spiele gegen Sara konnte sie dagegen gewinnen, wobei man sagen muss, dass Sara aus Esslingen erst sieben Jahre alt ist und noch ganz am Beginn ihrer Badmintonkarriere steht. Da ging es dann eher um das Spielen mit der Gegnerin als um ein echtes Badminton-Match. Am Ende wurde unsere Sarah zweite im Turnier. In Summe hatte sie sehr viel Spaß. Mit Rieke hatte sie schnell eine Freundin gefunden und so waren die beiden den ganzen Tag in der Halle unterwegs beim Badminton spielen, beim Zählen und auch beim Anfeuern.

Platz zwei für Sarah


Lukas trat in der Klasse U11/U13 an, wurde aber in der Klasse U13 gewertet. In der ersten Runde hatte er ein Freilos und stieg daher erst im Viertelfinale ins Turnier ein. Dieses konnte er souverän mit 21:8 und 21:10 gegen Lionel Stokowski (BV Mühlacker) gewinnen. Im Halbfinale gegen Sebastian Rief (TV Echterdingen) tat er sich im ersten Satz sehr schwer und verlor deutlich mit 8:21. Im zweiten Satz kam er besser ins Spiel und machte weniger Fehler. Leider hat es am Ende nicht ganz gereicht und er verlor mit 18:21. Im Spiel um Platz 3 traf er dann auf Sven Zimmermann (SV Illingen). Hier konnte er im ersten Satz bis zur Halbzeit gut mithalten und es ging beim Stand von 10:11 in die kleine Pause. Leider machte er dananch ein paar Fehler zu viel und verlor den Satz mit 11:21. Im zweiten Satz war es dann spannender. Lukas konnte einige schöne Punkte herausspielen, verlor am Ende aber trotzdem mit 18:21. So belegte er in der Endabrechnung Platz vier Auch für Lukas war das Turnier ein großes Erlebnis, das im viel Spaß bereitet hat.

Platz vier für Lukas

Smilla kürt sich zweimal zur Oberhexe

Am Wochenende 02./03.07.2022 fand in Konstanz der Hexencup, ein internationales Badminton-Jugendturnier statt. Leider gab es aber keine internationale Wertung, sondern U11 bis U15 wurde als C-Turnier gewertet und U17/U19 als B-Turnier (zweithöchste Kategorie).

Smilla und Nina waren mit dabei und traten eine Altersklasse höher in U17 an, um sich evtl. wertvolle Ranglistenpunkte zu erspielen und sich mit älteren Spielerinnen zu messen.

Am Samstagmorgen wurde mit der Gruppenphase im Einzel gestartet. Smilla und Nina waren aufgrund ihrer Setzplätze 3 und 8 als Gruppenköpfe gesetzt und bekamen Spielerinnen zugelost. Smilla konnte ihre 2 Gruppenspiele klar gewinnen und war somit fürs Viertelfinale qualifiziert. Nina konnte ihr erstes Gruppenspiel ebenfalls klar gewinnen. Im zweiten Spiel gegen Dorottya Gal-Kovacs vom BC Offenburg wartete allerdings eine starke Gegnerin. Nina versuchte alles und konnte sich schöne Punkte erarbeiten, aber am Ende zog sie mit 13:21 und 10:21 leider den Kürzeren. Somit war für Nina die Einzelkonkurrenz schon wieder beendet. Sie konnte aber mit dem erreichten 9. Platz sehr zufrieden sein und erspielte sich wertvolle Ranglistenpunkte.

Nach der Gruppenphase Einzel ging es mit dem Mixed weiter. Nina spielte mit Stefan Webhofer vom OSC München. In der ersten Runde hatten sie ein Freilos und mussten dann im Achtelfinale direkt gegen die an 6 gesetzten Steinmann/Seitz antreten. Da die beiden zum ersten Mal zusammenspielten, dauerte es eine Weile, bis die Abstimmung klappte und so ging der erste Satz mit 12:21 verloren. Im zweiten Satz kamen die zwei aber immer besser ins Spiel und konnten den Satz sehr ausgeglichen gestalten. Leider ging dieser dann aber auch knapp mit 19:21 verloren. Im nächsten Spiel trafen sie dann leider wieder auf eine starke Paarung (Stieler/Ulrich) und es sollte ähnlich ablaufen wie im ersten Spiel. Verlor man den ersten Satz noch relativ deutlich mit 12:21, war man im zweiten Satz nahe am Satzgewinn. Aber auch dieser ging leider äußerst knapp mit 21:23 verloren. Im letzten Spiel konnten sie dann aber souverän in 2 Sätzen gegen Ebeling/Zeller gewinnen und erreichten einen 13. Platz.

Smilla spielte mit Maximilian Steimer aus Augsburg zusammen. Die beiden konnten das Achtelfinale gegen Schnegelberger/Eitel und das Viertelfinale gegen Mader/Sjöblom souverän in 2 Sätzen gewinnen. Im Halbfinale mussten sie dann gegen die an 1 gesetzten Blatter/Eckert antreten. Auch hier konnten sie den ersten Satz mit 21:16 für sich entscheiden. Im zweiten Satz wurde das Spiel enger, aber auch diesen konnten sie noch mit 23:21 für sich entscheiden. Im Finale spielten sie dann gegen die an 2 gesetzten Reihle/Huttenloch. Den ersten Satz konnten Smilla und Maximilian mit 21:17 gewinnen, aber der zweite Satz ging mit 12:21 an die gegnerische Paarung. Im dritten Satz wogte das Spiel hin und her, aber Smilla und Maximilian konnten in der entscheidenden Phase nochmal alles aus sich rausholen und sie gewannen den Satz mit 21:19. Herzlichen Glückwunsch an die Beiden zum Turniersieg!

Nach einem langen Samstag in der hochsommerlich warmen Halle ging es nach einer wohlverdienten Nachtruhe am Sonntagmorgen mit der Einzelkonkurrenz weiter. Smilla traf im ersten Spiel, dem Viertelfinale, auf Alexia Nedelcu. Den ersten Satz konnte sie mit 21:15 gewinnen. Im zweiten Satz häuften sich aber die Eigenfehler, Nervosität kam auf und schnell geriet Smilla in Rückstand. Trotz einer starken Aufholphase ging dementsprechend der 2. Satz mit 15:21 verloren. Im dritten Satz konnte sich Smilla aber wieder deutlich steigern und hatte das Spiel wieder voll im Griff. Folglich gewann sie diesen mit 21:12. Im Halbfinale gegen die an 2 gesetzte Silke Mader aus Freystadt ließ Smilla gar nichts anbrennen und sie gewann deutlich mit 21:10 und 21:11 – das nächste Finale war erreicht! Hier wartete die 2 Jahre ältere Hasini Nandamuri vom SV Fun-Ball Dortelweil. Smilla geriet schnell mit 8:15 in Rückstand, um dann eine starke Aufholjagd zu starten und bei 20:19 einen Satzball zu haben. Leider ging der Satz aber mit 20:22 verloren. In einem tollen Spiel konnte sich Smilla den ausgeglichenen zweiten Satz mit 21:18 holen. Im dritten Satz geriet sie dann gleich wieder in Rückstand, konnte aber wieder zum Zwischenstand 11:10 aufholen. Damit war die Gegenwehr der Gegnerin gebrochen und Smilla holte sich den 3. Satz am Ende souverän mit 21:14. Somit war Smilla auch im Einzel U17 Turniersiegerin!

Nach diesem tollen Erfolg ging es dann relativ nahtlos mit der Doppelkonkurrenz weiter. Im ersten Spiel, das gleichzeitig bereits das Viertelfinale war, konnten Nina und Smilla ungefährdet mit 21:11 und 21:14 gewinnen. Im Halbfinale gegen die an 1 gesetzten Stieler/Reihle ging es äußerst knapp zu. Den ersten Satz verloren sie mit 19:21. Im zweiten Satz konnten sie sich in der Endphase einen knappen Vorsprung erarbeiten und hatten beim Spielstand 20:17 3 Satzbälle. Leider konnten sie keinen davon nutzen und kassierten 5 Punkte gegen sich in Folge. Damit war auch der zweite Satz mit 20:22 verloren. Das war sehr schade, zumindest einen Satzgewinn hätten sie sich verdient gehabt. Aber trotzdem herzlichen Glückwunsch zu einem 3. Platz im Doppel U17!

Nach einem erfrischenden Bad im Rhein und einer wohlverdienten Dusche wurde dann der Heimweg angetreten, der überraschenderweise komplett ohne Stau verlief…

A-Rangliste in Eggenstein

Am 18./19. Juni fand in Eggenstein die 4. Rangliste der Altersklasse U15 statt. Auch hier nahmen wieder Nina und Smilla, sowohl im Einzel als auch im Mixed teil. Los gings am Samstag mit den Einzeln:
Smilla konnte ihre Gruppe mit zwei klaren Siegen für sich entscheiden und kam somit ins Viertelfinale. In einem vorweggenommenen Endspiel traf sie hier auf ihre Final – Gegnerin von den Deutschen Meisterschaft in Bonn, Röhl aus Berlin. Leider musste sie sich auch hier, in zwei Sätzen, geschlagen geben und sie belegte Rang 5.
Nina begann sehr nervös und verlor das erste Spiel. In Spiel zwei lief es dann besser und sie gewann gegen die an Nr.6 gesetzte Glaschke aus Berlin. Somit war sie ausgeschieden und belegte Rang 9.
Im Mixed hatten beide neue Partner mit welchen sie zum ersten Mal zusammenspielten. Nina mit Lovis Deters, ein Jahr jünger, und Smilla mit Jarno Deters, ein Jahr älter. In ihrer 3er Gruppe konnten Nina und Lovis Spiel eins gewinnen, mussten sich aber im zweiten Spiel einer eingespielten Paarung aus Hamburg geschlagen geben. Sie wurden mit Platz acht gewertet.

Platz 1 für Smilla Fluhrer/Jarno Deters

Smilla und Jarno konnten ihre Gruppe sicher gewinnen und qualifizierten sich fürs Viertelfinale. Dort ging es am Sonntag gleich mit einem Kracher gegen die an Nr. 2 gesetzten Alexia Nedelcu/Jannes Ernst (Wolfstein/Tempelhof) los. Nach souverän gewonnenem ersten Satz schlichen sich im zweiten Unsicherheiten im Aufschlag ein und dieser ging verloren. Im dritten waren Jarno und Smilla dann wieder heiß und sicherten sich den Halbfinaleinzug mit 21:14, 17:21, 21:17. Das Halbfinale war eine klare Angelegeneheit und so trafen Smilla und Jarno im Endspiel auf Emilia Boos/Adrian Strohecker (Bonn/Hofheim). Auch hier ließen sie nichts anbrennen und gewannen das Turnier mit 21:17, 21:15. Für eine Paarung, die das erste Mal zusammen spielte, ein wirklich starkes Ergebnis.

Internationales Bodensee-Jugendturnier Friedrichshafen

Pause am Bodensee

Vom 27.05. bis 29.05.2022 fand in Friedrichshafen das 55. Internationale Bodensee-Jugendturnier in Friedrichshafen statt. Obwohl es ein internationales Turnier ist, ist das Turnier für die älteren Altersklassen mit keiner Wertung versehen und für die Altersklassen U13 und U15 immerhin oder leider nur mit einer B-Wertung. Das war sehr schade, denn durch den internationalen Charakter des Turniers war mit viel Konkurrenz zu rechnen und es war somit umso schwieriger eine gute Wertung zu erreichen.

Da der Bodensee aber immer eine Reise wert ist und das lange Wochenende für einen Kurzurlaub ausgenutzt werden konnte, fuhren Nina und Smilla mit ihren Eltern trotzdem nach Friedrichshafen.

Das Turnier startete freitags mit den Gruppenspielen im Einzel. 38 Spielerinnen aus diversen Ländern Europas (Schweiz, Österreich, Slowenien, Kroatien) traten an. Die Stärke dieser Spielerinnen war schwer einzuschätzen, da die Setzliste vor allem die schweizerischen Spielerinnen gar nicht oder nur weit hinten einsortierte. Wie sich zeigen sollte, spiegelte die Setzliste nicht die Stärken der Spielerinnen wieder. Smilla, an 1 und somit als ein Gruppenkopf gesetzt, hatte 2 Gegnerinnen aus Deutschland und 1 Gegnerin aus Österreich in die Gruppe gelost bekommen. In keinem der Spiele war Smilla gefordert und alle drei Spiele konnte sie ganz klar gewinnen. Nina, an 6 und auch als Gruppenkopf gesetzt, hatte 2 Schweizerinnen in ihre Gruppe gelost bekommen. Das erste Spiel gegen die ungesetzte Schweizerin Amina Wandeler stellte sich bereits als eine schwere Aufgabe heraus. Den 1. Satz konnte Nina mit 21:18 gewinnen, den 2. Satz musste sie dann aber unglücklich mit 20:22 abgeben. Im 3. Satz war dann leider ein bisschen die Luft raus und somit verlor Nina den 3. Satz relativ deutlich mit 10:21. Im zweiten Gruppenspiel gegen Sanna Germann, die an 15 gesetzt war, wurde dann sehr deutlich, dass die Setzliste nicht ernst zu nehmen war. Die Schweizerin spielte stark und für Nina gab es nichts zu holen – leider ging das Spiel 13:21 und 7:21 verloren. Somit war für Nina der Einzelwettbewerb leider beendet, da sich nur die Gruppenersten für die nächste Runde qualifizierten.

Am Samstagmorgen ging es dann erst mal mit den Gruppenspielen im Doppel los. Smilla und Nina, an 1 gesetzt, konnten ihre zwei Gruppenspiele gegen eine schweizer Paarung und eine deutsch/schweizer Paarung recht locker gewinnen. Da man im Viertelfinale Freilos hatte, waren sie direkt fürs Halbfinale am Sonntag qualifiziert.

Nach über 3 h Wartezeit ging es dann für Smilla im Einzel weiter. Sie hatte im Achtelfinale Rast und traf im Viertelfinale auf Yael Brunnschweiler aus der Schweiz. Auch hier war Setzplatz 12 der Schweizerin nicht der Leistung entsprechend – hatte sich doch die Schweizerin in der Gruppe und im Achtelfinale durchgesetzt. Smilla hatte die lange Pause sichtlich nicht gut getan und sie kam nicht richtig ins Spiel. Zu ungeduldig versuchte sie schnell den Punkt zu machen und leider verfehlten viele Bälle knapp das Feld. Somit verlor Smilla das Spiel etwas unglücklich mit 19:21 und 18:21. Am Ende standen übrigens die Schweizerinnen Brunnschweiler und Germann im Finale.

Nach den Achtel- und Viertelfinals im Einzel ging es mit dem Mixed weiter. Der Mixedwettbewerb wurde im KO-System durchgeführt. Nina und Fridolin Heintze aus Konstanz trafen in der 1. Runde auf Mütz/Mütz aus Altshausen. Das Spiel konnten die zwei souverän mit 21:8 und 21:9 gewinnen. Im Achtelfinale gegen Graf/Wolber zogen sie dann leider den Kürzeren mit 18:21 und 16:21. Smilla war mit ihrem Partner Jakob Sjöblom aus Bayern an 1 gesetzt. Im ersten Spiel gegen eine schweizer Paarung taten sie sich zu Beginn etwas schwer, hatte man doch noch nie zusammen gespielt. Sie konnten das Spiel dann aber doch noch souverän mit 21:18 und 21:12 gewinnen. Im Achtelfinale trafen sie dann auf die ungesetzte Paarung Germann aus der Schweiz und Lesnik aus dem Nationalteam Slowenien. Auch hier war ihnen die Auslosung nicht freundlich gesonnen, stellte sich diese Paarung als große Herausforderung heraus. Es entwickelte sich ein tolles und sehr spannendes Spiel. Der erste Satz ging dann leider 24:26 verloren. Im zweiten Satz hatten Jakob und Smilla dann eigentlich leichte Vorteile, erarbeitete man sich doch ein 20:18 und somit 2 Satzbälle. Leider wurden diese durch leichte Fehler hergeschenkt und am Ende wurde der Satz mit 21:23 verloren. Ihre Gegner spielten sich dann wiederum bis ins Finale durch. Nina und Smilla erreichten mit ihren Partnern jeweils einen 9. Platz.

Platz eins beim Bodensee-Jugendturnier

Am Sonntag standen dann alle Halbfinal- und Finalspiele an. Diese fanden in der zweiten Halle statt, die Smilla und Nina nun erst kennenlernten. Hier merkte man nun, dass man auf einem renommierten internationalen Turnier war, spielte man nun mit Schiedsrichter und auf speziellen Badmintonmatten. Leider waren Nina und Smilla ja nur noch im Doppel im Wettbewerb, aber das wollten die zwei jetzt auch erfolgreich gestalten. Im Halbfinale gegen Schwägerl/Graf, gegen die sie im März in Neumarkt noch in 3 Sätzen verloren hatten, ließen Nina und Smilla keinen Zweifel daran, dass sie sehr konzentriert und motiviert waren. Mit sehr guten Aktionen holten sie sich souverän den Sieg mit 21:17 und 21:12. Im Finale warteten dann die Schweizerinnen Germann/Brunnschweiler, gegen die man ja leider jeweils im Einzel den Kürzeren zog. Aber auch in dem Spiel konnten Smilla und Nina ihre Konzentration hoch halten. Ein hochklassiges und spannendes Spiel entwickelte sich. Am Ende konnten Nina und Smilla dann tatsächlich mit 21:18 und 23:21 gewinnen. Mit diesem Erfolg hatte man nach den Einzeln so gar nicht gerechnet – herzlichen Glückwunsch!

Deutsche Meisterschaften U13 in Bonn

Am Wochenende 14./15.05.22 fand in der Erwin-Kranz-Halle der Badmintonakademie Bonn-Beuel der Nachholtermin der Deutschen Meisterschaften U13 2021 statt. Für den BC Spöck nahmen Nina Finster und Smilla Fluhrer teil, die sich mit insgesamt über 100 Konkurrenten aus ganz DE um die Podiumsplätze im Einzel, Doppel und Mixed „stritten“.

Das Turnier startete am Samstag mit dem gemischten Doppel, in dem wir mit den Paarungen Nina Finster/Fridolin Heintze und Smilla Fluhrer/Mika Lenz vertreten waren. Nina und Frido kamen in ihrem Auftaktspiel direkt gegen die starken Geschwister Helena und Zheng Huang aus Hessen und verloren trotz guter Gegenwehr klar in zwei Sätzen. Smilla und Mika konnten ihr erstes Spiel gegen eine Paarung aus NRW souverän in 2 Sätzen gewinnen, mussten sich dann aber in einem Krimi im Viertelfinale mit 18:21/25:23/19:21 gegen die späteren Vizemeister geschlagen geben. Dies bedeutete Platz neun für Nina und Platz fünf für Smilla.

Weiter ging es mit den Einzeln:
Nina konnte ihr erstes Spiel souverän in zwei Sätzen gewinnen, kam dann aber direkt in der zweiten Runde gegen die stark aufspielende spätere Turniersiegerin Laira Röhl aus Berlin und verlor trotz vollem Engagement in zwei Sätzen. Die an drei gesetzte Smilla konnte die ersten beiden Runden problemlos in je zwei deutlichen Sätzen hinter sich bringen. Im Viertelfinale musste sie dann die ganze Strecke gehen und gewann gegen die spätere Siegerin im Damendoppel nach drei langen Sätzen mit 21:15/13:21/21:16.
Im Halbfinale, das erst am Sonntag gespielt wurde, wartete die Nürnbergerin Sarah Nickel, gegen welche Smilla bisher noch keinen Sieg verbuchen konnte. Doch dieses Wochenende war der Zeitpunkt gekommen – mit einer sowohl spielerisch als auch mental herausragenden Leistung konnte Smilla wieder in drei Sätzen mit 21:18/17:21/21:12 die Partie für sich entscheiden. Trotz der zwei vorangegangenen Dreisatzspiele, einem direkt vorangegangenem Dreisatz-Spiel im Doppel und einer Erkältung in der vorhergehenden Woche schaffte Smilla nochmal im Finale alle Kräfte zu mobilisieren und konnte Laira noch einen Satz abnehmen, am Ende reichte es aber „nur“ für den Vizemeistertitel. Herzlichen Glückwunsch hierzu! (14:21/21:18/13:21).
Nina erreichte somit auch im Einzel Platz neun.

Das Mädchendoppel Nina / Smilla konnte nach einem Freilos in der ersten Runde sowohl das Achtel- als auch das Viertelfinale jeweils klar in zwei Sätzen heimbringen. Im Halbfinale warteten Marie Fein/Juna Bartsch (Fein war die VF-Gegnerin aus Smillas Einzel) aus Niedersachsen. Nach einem hochklassigen Spiel über drei lange Sätze mussten sich Smilla und Nina mit 18:21/21:17/16:21 geschlagen geben und gewannen somit Bronze.

Glückwunsch zu diesen tollen Ergebnissen an Nina und Smilla!

Bericht von der C-Rangliste in Reutlingen

Am 24.4. fand in Reutlingen eine C-Rangliste der Jugend statt. Vom BC-Spöck waren nur Nina Finster und Smilla Fluhrer am Start. Beide noch junger Jahrgang U15, hatten sich vorgenommen, ihr Glück gegen die älteren Jugendlichen in höheren Altersklassen zu versuchen. Nina trat deswegen im Einzel U17 an und Smilla sogar in U19.

Beide hatten aufgrund ihrer bereits gesammelten Punkte in der ersten Runde ein Freilos und mussten erst im Viertelfinale einsteigen. Für Nina entpuppte sich der Kaltstart als Nachteil, denn gegen eine Gegnerin, gegen die sie sich immer schon schwergetan hatte, begann sie hypernervös und machte viele einfache Fehler. Das wurde im Laufe des Spieles besser, reichte jedoch nicht mehr, um das Spiel noch zu gewinnen. Die Enttäuschung war zwar groß, aber Nina sammelte sich wieder und konnte dann in drei Sätzen das folgende Spiel für sich entscheiden und noch einen versöhlichen Platz fünf erreichen.

Smilla hatte gleich im ersten Spiel den erhofften harten Brocken und brachte ihre Gegnerin an den Rand einer Niederlage. Nach 17:21, 21:18 blieb es im Entscheidungssatz spannend und wurde gegen Ende dramatisch. Keine der beiden konnte sich mehr als zwei Punkte absetzen und bei 21:20 hatte Smilla einen Matchball. Sie erspielte sich einen Elfmeter und setzte diesen um Millimeter hinter die Grundlinie ins Aus. Den folgenden Aufschlag setzte ihre Gegnerin ins Aus. Bei 22 beide spukte Smilla wohl noch die vergebene Chance im Kopf herum, denn die nächsten beiden Punkte gingen schnell verloren und somit war auch die Chance aufs Halbfinale vertan. Das folgende Spiel war eine klare Angelegenheit für Smilla, so dass für sie zum Abschluss auch Platz fünf zu Buche stand.

Platz drei im Mixed U17 für Smilla und Mika

Anschließend ging es im Mixed weiter. Hier trat Nina mit Fridolin Heintze aus Konstanz und Smilla mit Mika Lenz aus Reutlingen an. Leider trafen beide Paare gleich im Viertelfinale aufeinander. Hier setzten sich Smilla/Mika in zwei Sätzen durch. In den Spielen um Platz 5-8 gab es für Nina/Fridolin zwei Niederlagen, so dass sie auf Platz acht einliefen.
Smilla/Mika spielten im Halbfinale den gegnerischen Herren immer wieder hoch an und bekamen als Folge die Bälle um die Ohren geschossen. Eine deutliche Niederlage war die Konsequenz. Im Spiel um Platz drei legten sie erst los wie die Feuerwehr, um dann den Faden zu verlieren und sich gegen Ende wieder zu berappel. Mit 21:14, 14:21, 21:16 erreichten sie schließlich Platz drei.

Bericht von der D-Rangliste in Weinheim

Am Sonntag, den dritten April fand in Weinheim eine D-Rangliste der Jugend statt. Nachdem die E-Ranglisten davor (und danach) wegen geringer Teilnehmerzahl abgesagt werden mussten, trafen sich knapp 60 Jugendliche in Weinheim. Vom BC Spöck war nur Aashitaa Boopathy am Start, die sich darüber freute, nach den vielen Turnierabsagen endlich ihr erstes Turnier spielen zu können.

Im Mädcheneinzel U15 waren nur drei junge Damen am Start, weswegen in einer Dreiergruppe mit Hin- und Rückrunde gespielt wurde. Gegen eines der Mädchen konnte Aashitaa jeweils gewinnen, gegen das andere gab es je eine knappe Zwei- und eine Dreisatzniederlage. Damit erreichte sie den zweiten Platz.

Im Doppel wurden noch PartnerInnen gesucht und so entschied sich Aashitaa spontan, zusätzlich mit Felicia Veres aus Rastatt im Doppel U17/U19 anzutreten. Die beiden einigten sich auf “Aashitaa vorne, Felicia hinten” und fanden über die vier Spiele in einer Fünfergruppe als Paarung recht gut zusammen. Es gab nur eine klare Niederlage, mit den anderen Doppeln konnten sie mithalten und sogar einen Satz sowie ein Spiel gewinnen. In der Endabrechung kamen Felicia und Aashitaa somit auf Platz vier.